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St. Annen

Im Jahre 1491 wurde St. Annen als Kapelle gegründet; geweiht ist sie der Heiligen Anna, der Mutter Marias.

 

Drei Familiem im östlichen Kirchspiel Lunden hatten gelobt eine Kapelle zu errichten, wenn ihnen die Eindeichung eines neuen Koogs gelänge.

 

Im Jahre 1500 brachten einige Familienangehörige von einer Wallfahrt nach Rom eine Ablassurkunde mit, die besagte, dass allen Förderern des Baus einer Kirche ein hunderttägiger Ablass gewährt würde.

 

Nachdem die Kirche jedoch gebaut war, kam es zu Konflikten mit dem Lundener Kirchspielrat, der einen Machtverlust fürchtete.

 

Im Jahre 1507 schickten die Erbauer wieder zum Papst, Julius II., und ließen sich erfolgreich das Patronatsrecht über die Kirche verleihen.

 

Sowohl die Urkunde aus dem Jahre 1500 als auch die Urkunde von 1507 sind heute noch im Original erhalten.

 

Trotz des Kirchenbaus gewann St. Annen aber nie die volle Unabhängigkeit von Lunden und bildete nie ein eigenes Kirchspiel.

 

Bereits 1501 wurde die Kirche aus Stein auf einer Wurt errichtet, der heutige Bau stammt jedoch hauptsächlich aus dem Jahre 1571 und wurde aus Ziegelmauerwerk als Saal mit dem dreiseitig geschlossenen Chor errichtet.

 

Der ganze Raum ist mit einer Holzbalkendecke durchzogen, der Chor durch einen Rundbogen vom Saal getrennt.

 

Der Holzaltar an der Nordwand stammt aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. 

 

Aus dem Ende des 15. Jahrhunderts stammt die Taufe aus dunklem belgischen Stein. Von ihr erzählt die Sage, dass der Seeräuber Pidder Lyng von Sylt sie gegen ein St. Anner Mädchen eintauschen wollte. Was er nun tatsächlich dafür bekam ist nicht bekannt.

 

Den Altar im Knorpelbarockstil hat 1642 der berühmte Bildschnitzer Claus Heim aus Lunden erschaffen.

 

Das barocke Rode-Epitahph stammt aus dem Jahre 1644.

 

Drei geschlossene Stühle des Russbullinger-Geschlechts sind in der Kirche zu sehen: der Rossstuhl, der Hemsstuhl und der Heimstuhl. Ihr Nutzungsrecht war mit dem Hofbesitz verbunden.  

 

Die Orgel mit ihren acht Registern wurde im Jahr 1864 von der Firma H. Marcussen und Sohn in Apenrade gebaut und hat damals 2625 Mark gekostet.

 

Zur Kirchengemeinde St. Annen geht es hier.

 

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