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Meldorf

Die St. Johannis Kirche, besser bekannt als Meldorfer Dom, ist die erste Kirche in Dithmarschen.

 

Der Bau der ersten Kirche lässt sich nicht genau datieren. Sicher ist allerdings, dass es 826 bereits eine Kirche in Meldorf gab. Alfred Kamphausen, von 1931 bis 1961 Direktor des Dithmarscher Landesmuseums, vermutete, dass eine Kirche bereits um 780 gebaut worden sein könnte. Auf jeden Fall jedoch gehört die Meldorfer Taufkirche zu den Anfängen der Missionsgeschichte im nordelbischen Raum.

 

Die erste Kirche wurde als Feldsteinkirche errichtet; zwischen 1250 und 1300 wurde dann an gleicher Stelle eine neue, größere Kirche errichtet.

Sie wurde als eine dreischiffige Basilika mit einem dreijochigen Querhaus und einem plattgeschlossenen Chor errichtet. 

 

Die heutige Gestalt erhielt der Dom nach einem großen Brand im Jahre 1866.

In den Jahren 1868 bis 1870 wurde der 59 Meter hohe Turm errichtet, in den Jahren 1879 bis 1882 schloss sich die grundlegende Renovierung des baulichen Bestandes des ganzen Domes an.

Die äußere Gestalt das Domes schuf Wilhelm Narten neu. 

Vor dem Brand war die Gestalt der Kirche wuchtiger, der Turm niedriger und gedrungener.

Die mittelalterliche Gestalt des Innenraums ist im wesentlichen erhalten geblieben. 

 

Das Chorgitter bildet mit der Kanzel eine Einheit. Es wurde von den Rendsburgern Johann Peper und Thies Witt 1603 geschnitzt. In den durchbrochenen Rundbögen stehen sieben Apostel. Ein wenig vor ihnen sind vier Tugendfiguren zu sehen: Glaube, Klugheit, Liebe und Gerechtigkeit. Darüber prangt das Wappen des damaligen Landesherren, des dänischen Königs. Neben dem König stehen Adam und Eva. Noch über dem König steht der gekreuzigte Christus.

 

Der mittlere Teil des Altars wurde 1520 aufgestellt. Der Altaraufsatz besteht aus zwei Teilen, dem geschnitzten älteren und einem gemalten jüngeren Teil auf den Außenflügeln, die 60 Jahre später dazu kamen.

 

Der im Altarraum stehende Taufkessel aus Bronze mit den drei männlichen Tragfiguren gehört auch in die Zeit vom Ende des 13. Jahrhunderts. Der Kessel ist wie eine Glocke gegossen.

 

Die Orgel im Meldorfer Dom wurde 1977 vom dänischen Orgelbauer Marcussen in Apenrade gebaut. Sie gehört zu den großen Orgeln Schleswig-Holsteins. Alljährlich kommen Tausende Musikliebhaber in den Dom, um die Meldorfer Marcussen-Orgel in Konzerten zu erleben.

 

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