Herzlich Willkommen!
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Hemme

Im Jahr 1323 wird Hemme zum ersten Mal als eigenständiges Kirchspiel erwähnt.

 

Die St. Marien Kirche ist mit Ziegelmauerwerk im gotischen Stil des 14. Jahrhunderts auf einer Wurt erbaut worden und heute weiß gekalkt.

Der zur Kirche gehörende hölzerne Glockenturm besteht seit Gründung der Kirche.

 

Sie ist eine sogenannte Eigenkirche, das heißt, dass sie von den ansässigen Bauerngeschlechtern, deren Wappen heute noch am Altar und der Orgelempore zu sehen sind, finanziert wurde.

 

Umfangreiche Instandsetzungen wurden in den Jahren 1833 bis 1845 notwendig. Dabei wurde die gesamte West- und Südwand neu aufgeführt und die Holzbalkendecke 1842 neu eingezogen. Schließlich krönt seither am westlichen Ende ein Dachreiter des 19. Jahrhunderts den Westgiebel.

 

Der eher schlichte Kirchenbau, überrascht den Besucher dann aber mit einer üppigen Innenausstattung.

 

Eine Besonderheit stellt die durchgehende halbhohe Wandvertäfelung dar, an der 121 Bilder aus der Bibel, welche um 1650 geschaffen wurden, zu sehen sind.

Sie beginnen an der Nordchorwand mit der Erschaffung Evas und enden mit der Darstellung von Jesus Christus als Heiland der Welt.

 

Das Gestühl mit geschnitzten, teilweise mit Wappen versehenen Gestühlswangen stammt aus dem 16. Jahrhundert.

 

Die Kanzel im Renaissance-Stil kann auf das Jahr 1567 datiert werden, ansonsten stammt die Innenausstattung fast ausschließlich aus dem 17. Jahrhundert, wodurch ein sehr harmonisches Gesamtbild entsteht.

 

Im Chor ruht auf dem mittelalterlichen Unterbau der figurenreiche Schnitzaltar von 1622 im Stil der Spätrenaissance. In seinem Mittelfeld dominiert die bewegte Kreuzigungsszene mit den vielen Freifiguren. Durch einige "barocke" Zusätze wurde der Altar 1634 "modernisiert".

 

Die Taufe, ebenfalls im Altarraum, ist ein Sandsteinwerk mit Alabasterreliefs, das Henning Claußen aus Neuenkirchen 1630 schuf. 

Die Messingtaufschale von 1662 mit der Gravur dreier sehr üppiger Tulpenblüten erinnert an die vor allem in den Niederlanden gezüchteten Blumen der Barockzeit.

 

Vom Chorraum ist das Kirchenschiff durch einen breiten, flachen Chorbogen abgesetzt, wo das Triumphkreuz von 1697 mit dem dazugehörenden Standfiguren der Maria und des Johannes und den Stifterwappen den Blick auf sich zieht.

 

Der neunteilige Orgelprospekt von 1844 bis 1845 läßt noch barocke Vorbilder erkennen. Die Orgel stammt von dem Orgelbauer Marcussen aus Apenrade.

 

Schließlich ist noch zu erwähnen, dass Gustav Frenssen von 1892 bis 1902 Pastor in Hemme war.

 

Ein herzlicher Dank geht an den Küster der Gemeinde, der uns die Kirche aufgeschlossen hat.

 

Zur Kirchengemeinde Hemme geht es hier.

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